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Froschkönig im NDR-Schleswig-Holsteinmagazin

Der NDR war bei der Premiere von "Der Froschkönig" der Niederdeutschen Bühne Neumünster und hat sich bei Kindern umgehört.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Wie-steht-es-um-die-Kinderrechte-in-Pandemiezeiten,shmag88316.html?fbclid=IwAR2yEMWz4baVPkLW5etz7UPqZuG24SN5aiwqkEYp9xUg1bgyjQ8GuUdNDNc

 

Rezension Gode Geister (Kieler Nachrichten vom 18.10.2021)

Rezension, Holsteinischer Courier vom 30.08.2021

Volles Programm bei der NBN

Nach turbulentem Pandemie-Jahr geht es mit Eigenproduktionen und Soloprogrammen in die neue Saison

Holsteinischer Courier vom 13.08.2021

Alexandra von Fragstein 

Ende August geht es wieder los. „Wir haben wieder eine Mischung aus Soloprogramm und Eigenproduktion“, berichtet Bühnenleiter Niels Münz. Nach einem turbulenten Pandemie-Jahr hat sich bei der Niederdeutschen Bühne (NBN) einiges aufgestaut, weshalb das aktuelle Programm mit sieben Eigenproduktionen und sieben Soloprogrammen aufwartet. „Letztendlich müssen wir als Kulturstadt auch zeigen, dass es weitergeht“, erklärt Mareike Münz das ambitionierte Programm.

Den Start macht ein Stück, das seit März 2020 darauf wartet, endlich auf die Bühne gebracht zu werden. Am Freitag, 27. August, feiert „Schietwedder“, eine Komödie von Brigitte Buc, Premiere im Studio-Theater an der Klosterstraße. Niels Münz beschreibt das Stück als einen „guten Wein, der jetzt eineinhalb Jahre gereift ist“. Im Oktober wird es gruselig. Die Komödie „Gode Geister“ von Pam Valentine wird am Freitag, 15. Oktober, erstmalig aufgeführt.

Auch für die Kleinen ist etwas dabei: Ab Samstag, 20. November, können sich Kinder ab vier Jahre auf „Der Froschkönig“ freuen. Regie führt Birgit Bockmann. Das Stück ist auf Hochdeutsch mit plattdeutschen Elementen. Alle Vormittagsvorstellungen für Kitas und Schulen sind bereits ausverkauft. Es gibt aber auch Nachmittagsvorstellungen.

Birgit Bockmann wurde auch für die „Junge NBN“, die feste Jugendbühne des Ensembles, gewonnen. Kinder ab zwölf Jahren können Theaterluft schnuppern und Plattdeutsch lernen. Gefördert wird das Projekt durch die Abich-Osbahr-Stiftung.

Es gibt auch wieder eine Silvesterpremiere; sie findet im Theater in der Stadthalle statt. „Machos op les“ ist eine Karaoke-Komödie mit viel Musik. Kartenreservierungen (ab sofort per E-Mail unter heisusreimers@yahoo.de oder unter Tel. 04392 / 916 462.
Ab dem 14. Januar bietet die NBN auch wieder ein Abonnement an. Das „Abo lütt“ enthält alle Inszenierungen von Januar bis einschließlich Juni 2022 – insgesamt vier Theaterstücke.

Im März 2022 wird das mit dem Konrad-Hansen-Preis des Niederdeutschen Bühnenbundes Schleswig-Holstein ausgezeichnete Stück „Dat lütte Huus in„n Snee“ von Renate Wedemeyer uraufgeführt.

Mit zwei Jahren Verspätung wird im Mai 2022 „Toeerst kümmt de Familie“ gespielt. Im Juni erwartet die Zuschauer zum Saisonabschluss noch etwas ganz Besonderes. „Katharina de Grote“ geht als Live-Hörschauspiel auf die Bühne. „Wir müssen andere Wege gehen und neue Konzepte auf die Bühne bringen“, so Niels Münz. So entstand die Idee für ein pandemiekonformes Stück mit wenig Schauspielern und ohne direkte Interaktion. Stattdessen wird viel mit Schatten gearbeitet – „ein Hörschauspiel für alle Sinne“, so Mareike Münz. In der Spielzeit 2021/22 erwarten die Zuschauer unter anderem auch Liederabende mit Philip Lüsebrink (Februar 2022) und Steffie Steup (April 2022) sowie Werner Momsen (April 2022).

Und noch etwas ist neu: „Wir werden ab sofort – außer der Silvesterpremiere – nur noch im Studio-Theater spielen“, sagte Niels Münz. Die umfangreichen Renovierungen inklusive neuer Lüftungsanlage und moderner Bühnentechnik sollten sich schließlich lohnen.

Infos zur „Jungen NBN“ gibt es bei Susanne Reimers unter Tel. 04392 / 916 462. Tickets und Gutscheine sind online erhältlich. Anfragen rund um Abonnements per E-Mail (theaterkarten.nbn@gmail.com) oder unter Tel. 555 314.

Ministerpräsident Daniel Günther zeichnet Karin Parton-Löhndorf aus Neumünster aus

Seit mehr als 50 Jahren agiert Karin Parton-Löhndorf hinter den Kulissen der Niederdeutschen Bühne Neumünster.

Dafür wurde sie jetzt mit der Ehrennadel des Landes ausgezeichnet. – 

von Hannes Harding 
15. Juni 2021, 18:00 Uhr – SHZ

Neumünster | Aus den Händen von Ministerpräsident Daniel Günther durfte Karin Parton-Löhndorf aus Neumünster am Dienstag die Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein entgegennehmen. Diese besondere Ehre wird Bürgern zuteil, die sich über viele Jahre hinweg ehrenamtlich zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt haben, und das ist im Falle der 73-Jährigen nun wahrlich nicht zu leugnen. Denn Karin Parton-Löhndorf ist seit 1968 – also seit über 50 Jahren - Inspizientin bei der Niederdeutschen Bühne Neumünster (NBN). 

Eine wichtige Rolle hinter den Kulissen 

Inspizientin – das ist eine wichtige Theaterrolle, von der aber das Publikum nichts mitbekommt. Karin Parton-Löhndorf sagt über ihr Hobby: „Ich bin zuständig für Pütt un Pann“ – soll heißen: Sie kümmert sich um die Requisiten auf und hinter der Bühne, sie gibt den Schauspielern ihre Einsätze und sorgt für deren Garderobe. Früher war sie auch für Ton und Licht zuständig. Doch das ist heute Sache der Technik. Dennoch: Ohne Inspizienten aus Leidenschaft läuft bei den Aufführungen am Theater wenig. „Ohne mich“, sagt Karin Parton-Löhndorf, „geht der Vorhang nicht auf.“ 

Bei zwei weiteren Stücken im Einsatz 

Dass sie keinesfalls müde ist, macht sie mit Nachdruck deutlich. „Ich bin fit im Kopf und habe noch immer Lust dazu“, sagt die 73-Jährige, die in der kommenden Spielzeit bei zwei Stücken der NBN dafür sorgen wird, dass alles an seinem Platz ist und die Schauspieler immer zur rechten Zeit am rechten Ort agieren werden. 

Zu ihrem Hobby gekommen ist Karin Parton-Löhndorf über ihren ersten Mann, der zur Untermiete bei einem Schauspieler wohnte. Dessen Frau fuhr mit der Niederdeutschen Bühne immer mit über Land und inspizierte. “Das fand ich gut, und da hatte ich auch Lust zu”, sagt sie, das war vor 53 Jahren. 

Ein Höhepunkt war der Geburtstag von Helmut Schmidt 

Seitdem hat sie viel erlebt. Als besonders schön empfindet sie seit jeher die Bestätigung, die sie für ihre Arbeit von Schauspielern und Regisseuren bekommt. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr aber eine Aufführung in Hamburg-Bergedorf im Jahr 1978 – es war eine Koproduktion mit der Hamburger Staatsoper, der Hamburger Freischütz, zum 60. Geburtstag des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt.